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Keywords bei Pinterest finden: So denkst du wie der Algorithmus

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Ich kann mich an einem einzigen Wort in einer Pin-Headline erstaunlich lange festbeißen. Nicht aus Perfektionismus, sondern weil genau dieses Wort entscheidet, ob der Pin bei einer Suche überhaupt auftaucht. Der Unterschied zwischen einem Konto, das kaum Reichweite bekommt, und einem, das zuverlässig Traffic bringt, liegt fast nie am Design. Fast immer sind es die Keywords.

Pinterest ist eine Bilder-Suchmaschine

Google durchsucht vor allem Text und Webseiten, YouTube durchsucht Videos, Pinterest durchsucht Bilder. Hinter jedem Pin, der bei einer Suche erscheint, steckt in der Regel eine verlinkte Webseite. Das bedeutet: Dieselben Prinzipien, die für klassische Suchmaschinenoptimierung gelten, Relevanz, klare Begriffe, thematische Eindeutigkeit, gelten auch bei Pinterest, nur eben bildbasiert. Wer das einmal verinnerlicht hat, denkt bei jedem neuen Pin automatisch anders.

Weg 1: Die farbigen Suchvorschläge (Bubbles)

Gibst du einen Suchbegriff ein und klickst auf „Alle Pins“, erscheinen darunter farbige Vorschläge, die Bubbles. Das sind von Pinterest vorgeschlagene, tatsächlich gesuchte Unterbegriffe, keine Vermutung, sondern echte Nutzerdaten. Die ersten drei Vorschläge gelten meist als besonders relevant. Klickst du eine Bubble an, öffnet sich oft eine weitere Ebene mit noch spezifischeren Vorschlägen. Das lässt sich mehrfach wiederholen, bis keine neuen Vorschläge mehr erscheinen, und ist für mich die zuverlässigste erste Anlaufstelle für die Keyword-Recherche.

Weg 2: Vorgeschlagene Suchen

Ähnlich der Google-Autovervollständigung schlägt Pinterest bei der Eingabe zusätzliche, teils synonyme oder trendbezogene Suchbegriffe vor. Das lohnt sich als zweiter Schritt, nachdem die Bubbles ausgeschöpft sind, quasi als Ergänzung, nicht als Ersatz.

Weg 3: Ähnliche Suchanfragen weiter unten auf der Seite

Beim Scrollen erscheinen zusätzliche, oft synonyme Begriffe. Eine dritte, ergänzende Quelle für Keyword-Ideen, die ich mir gerne für den Schluss aufhebe, wenn die ersten beiden Wege schon einiges geliefert haben.

Wie viele Keywords du wirklich brauchst

Ein guter Startpunkt sind rund zehn Haupt-Keywords zu deinem Thema, die sich später auch als Grundlage für die ersten zehn Pinnwände eignen. Zu jedem Hauptkeyword lassen sich zusätzlich verwandte Begriffe aus der ersten und zweiten Bubble-Ebene sammeln, die später für Pinnwand-Beschreibungen und weitere Pin-Varianten nützlich sind. Läuft die Recherche bei einem Begriff ins Leere, ordne ihn einfach einem anderen, passenden Hauptkeyword als Unterkeyword zu, statt krampfhaft eine eigene Pinnwand dafür zu erzwingen.

Vorsicht bei eingeschränkten Begriffen

Manche Begriffe sind bei Pinterest aus Sicherheitsgründen eingeschränkt und werden kaum oder gar nicht ausgespielt, meist im Gesundheitsbereich. Erscheinen zu einem Begriff gar keine Bubbles, lohnt sich zusätzlich ein Blick über den Video-Reiter, dort tauchen manchmal weitere Vorschläge auf.

Fazit

Keyword-Recherche bei Pinterest ist kein einmaliger Schritt, sondern ein laufender Prozess. Die erste Runde muss nicht perfekt sein, lückenhafte Ergebnisse bei einzelnen Begriffen gehören dazu. Entscheidend ist, dass du dir angewöhnst, wie jemand zu denken, der sucht, nicht wie jemand, der postet.

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Kommentare

4 Kommentare zu „Keywords bei Pinterest finden: So denkst du wie der Algorithmus“

  1. […] Keywords bei Pinterest finden: So denkst du wie der Algorithmus […]

  2. […] Keywords bei Pinterest finden: So denkst du wie der Algorithmus […]

  3. […] mit anderem Titel und anderem Bild, und arbeite mit Suchbegriffen, wie wir sie im Artikel über Pinterest-Keywords beschreiben. Verlinke deine Pins auf den Artikel und nicht direkt auf die Verkaufsseite. So kannst […]

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