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Wie viele Pins du wirklich brauchst, bevor sich etwas bewegt

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„Wie viele Pins brauche ich denn jetzt genau, damit sich etwas bewegt?“ Diese Frage lese ich in praktisch jeder zweiten Nachricht, die mich zu Pinterest erreicht. Ich verstehe den Wunsch nach einer klaren Zahl. Ich kann sie trotzdem nicht liefern, denn die ehrliche Antwort hängt von etwas ab, das bei jedem Konto anders aussieht: wie viele Blogartikel eigentlich dahinterstehen.

Was ich dir stattdessen geben kann, ist ein System, mit dem du selbst einschätzen kannst, wo du gerade stehst und wie viel Pin-Arbeit realistisch zu deiner Artikelanzahl passt.

Der Startpunkt: Pinnwände füllen, bevor eigener Content existiert

Bevor überhaupt ein eigener Pin online geht, würde ich erst einmal Pinterest zeigen, worum es bei dir eigentlich geht. Dafür befülle ich die zehn zentralen Pinnwände zu meinem Thema mit jeweils rund 20 fremden, thematisch passenden Pins. Das hilft der Plattform dabei, mein Profil inhaltlich einzuordnen, noch bevor der erste eigene Blogartikel steht.

Ein Punkt dabei ist mir wichtig: das über mehrere Tage verteilen. Zehn Pinnwände an einem Nachmittag vollzustopfen, wirkt schnell wie automatisiertes Verhalten, und genau den Eindruck will ich nicht erwecken, bevor mein Konto überhaupt richtig gestartet ist.

Pro Blogartikel: 10 bis 20 Pins als Startpunkt, nicht als Endpunkt

Zu jedem neuen Blogartikel erstelle ich direkt 10 bis 20 unterschiedliche Pins: verschiedene Überschriften, verschiedene Bildmotive, verschiedene Keyword-Kombinationen. Wichtig ist hier das Wort Startpunkt. Diese erste Runde ist der Anfang eines Prozesses, nicht sein Abschluss.

Nach einigen Wochen zeigt ein Blick in die Analytics, welche Ansätze bereits laufen. Genau daraus leite ich gezielt weitere Varianten ab. Zu einem einzigen, wirklich starken Artikel können auf diese Weise im Lauf der Zeit theoretisch hunderte Pins entstehen, weil jede Variante eine neue Chance ist, bei einer anderen Suchanfrage aufzutauchen.

Richtwerte nach Artikel-Anzahl

Mit wachsender Anzahl an Blogartikeln wächst auch die sinnvolle tägliche Pin-Menge mit. Als grobe Orientierung, die sich in der Praxis bewährt hat:

  • Bis 20 Blogartikel: wenige Pins am Tag reichen aus
  • 20 bis 50 Artikel: etwa 11 bis 20 Pins am Tag
  • 51 bis 100 Artikel: etwa 21 bis 40 Pins am Tag
  • Über 100 Artikel: auch dann meist nicht mehr als etwa 50 Pins am Tag

Diese Obergrenze nehme ich ernst. Zu viele Pins an einem Tag können wie Spam-Verhalten wirken, und ein gesperrtes Konto ist der teuerste Weg, Zeit zu verlieren. In der Praxis bewegen sich die meisten Konten, die ich kenne, bei 10 bis 20 Pins am Tag, und das reicht völlig aus.

Was überhaupt als „neuer“ Pin zählt

Nicht jeder erneute Upload zählt gleichwertig. Wenn im Grunde derselbe Pin nur mit einer minimal anderen Schriftfarbe wieder hochgeladen wird, erkennt Pinterest die Ähnlichkeit und spielt ihn eher nicht bevorzugt aus. Was zählt, ist eine sichtbare Variation: ein neues Foto, ein neues Design, ein neuer Hook, im besten Fall kombiniert mit einem anderen Keyword.

Ich kann mich an genau diesem Punkt erstaunlich lange festbeißen, weil ein wirklich neuer Blickwinkel auf denselben Artikel oft mehr bringt als zehn kosmetische Kopien.

Fazit

Es gibt keine feste Zahl, die für jedes Konto gilt, so unbefriedigend das am Anfang klingt. Die Pin-Menge wächst am besten mit deiner Artikelanzahl mit, nicht mit deinem Ehrgeiz an einem einzelnen Tag. Der Leitgedanke bleibt für mich immer derselbe: beobachten, was funktioniert, und genau davon gezielt mehr produzieren, statt wahllos in die Breite zu gehen.

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Kommentare

3 Kommentare zu „Wie viele Pins du wirklich brauchst, bevor sich etwas bewegt“

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