Eine der größten Sorgen beim Einstieg: Wie soll ich das neben Job und Familie überhaupt schaffen? Gute Nachricht: Pinterest lässt sich wie kaum eine andere Plattform vorausplanen, der laufende Zeitaufwand bleibt überschaubar.
Manuell pinnen bringt am meisten, kostet aber am meisten Zeit
Mehrmals täglich manuell zu pinnen, morgens, mittags, abends, bringt erfahrungsgemäß am schnellsten Reichweite. Das ist aber sehr zeitaufwendig und für die meisten neben einem Vollzeitjob kaum realistisch, und auch kein Muss.
Der integrierte Pinterest-Planer als Mittelweg
Die praktikablere Lösung für die meisten ist der integrierte Planer direkt bei Pinterest. Damit lassen sich bis zu 100 Pins für die kommenden 30 Tage mit Datum und Uhrzeit vorausplanen. Das bedeutet konkret: An einem Abend lässt sich die Pin-Arbeit für mehrere Wochen im Voraus erledigen, danach läuft das Konto weitgehend von selbst weiter. Wichtig dabei: dieselbe URL nicht mehrfach am selben Tag pinnen, sondern die Pins über mehrere Tage verteilen.
Wann sich ein externes Tool wie Tailwind lohnt
Tailwind ist ein offizielles Partner-Planungstool von Pinterest und bietet unter anderem die Möglichkeit, einen Pin gleichzeitig für mehrere Pinnwände einzuplanen. Es lohnt sich aber erst, wenn deutlich mehr als 100 Pins im Monat vorausgeplant werden sollen, also über das Limit des Pinterest-eigenen Planers hinaus, etwa bei einem Volumen von 300 bis 500 Pins monatlich. Wer sich bei rund 300 Pins im Monat bewegt, fährt in der Praxis oft besser und günstiger mit dem kostenlosen, integrierten Pinterest-Planer, da direkt über Pinterest eingeplante Pins tendenziell etwas besser ausgespielt werden.
Der praktische Ablauf, der wirklich Zeit spart
Bewährt hat sich ein Vorgehen in Batches statt Einzelschritten: zuerst alle Pin-Bilder auf einmal erstellen, dann für alle die Ziel-URL eintragen, dann die Überschriften, dann die passenden Pinnwände auswählen. So entsteht in einer konzentrierten Sitzung ein Vorrat an fertigen Pins, der sich über die kommenden Tage und Wochen automatisch verteilt veröffentlicht, auch während einer Pause, einem Urlaub oder einer Phase mit wenig Zeit.
Der richtige Hochlade-Weg
Ein technischer Stolperstein: Pins sollten nicht über den einfachen „Erstellen“-Weg hochgeladen werden, das kann zu fehlerhaften Uploads führen. Der zuverlässigere Weg führt über die Option „Pin für Anzeige erstellen“, trotz des irreführenden Namens wird dabei kein bezahlter Werbe-Pin erstellt, sondern ein ganz normaler, organischer Pin.
Fazit
Pinterest muss nicht täglich manuell bespielt werden. Wer einmal die Woche oder alle zwei Wochen eine feste Zeit für Pin-Erstellung und Vorausplanung einplant, betreibt mit überschaubarem Aufwand ein Konto, das auch in stillen Phasen weiterläuft. Genau das macht die Plattform für ein Nebeneinkommen neben Job und Familie so praktikabel.