Ich hatte anfangs Boards für alles, was mir gerade einfiel. Manche blieben monatelang leer, und Pinterest konnte damit nichts anfangen. Hier bekommst du eine Beispielstruktur mit zehn Boards, Formeln für Namen und Beschreibungen, Regeln fürs Einsortieren und eine monatliche Prüfroutine.
Was ein Board eigentlich ist
Ein Board ist eine Themenschublade. Es sagt Pinterest und deinen Besucherinnen, worum es bei den Pins darin geht. Je klarer das Thema, desto besser lässt sich alles einordnen.
Der Name: Suchbegriff statt Kreativität
Nutze Begriffe, nach denen Menschen wirklich suchen, zum Beispiel „Content Ideen ohne Gesicht“ statt eines poetischen Namens. Ein Boardname, der wie eine Suche klingt, wird eher gefunden. Halte ihn kurz, denn in der App werden lange Titel abgeschnitten.
Eine einfache Formel: [Hauptbegriff] + [Zielgruppe oder Zusatz]. Beispiele: „Passives Einkommen für Frauen“, „Faceless YouTube Ideen“, „Pinterest Tipps für Anfänger“.
Die Beschreibung
Zwei bis drei Sätze, in denen dein Hauptthema und ein paar verwandte Begriffe natürlich vorkommen. Keine Aufzählung von Schlagwörtern, sondern lesbarer Text. Ein Beispiel:
Ideen und Anleitungen für Content ohne Gesicht: Reels, Karussells und Pins, die du ohne Selfie umsetzen kannst. Hier findest du Formate, Vorlagen und Tipps für den Start.
Eine Beispielstruktur mit zehn Boards
- Pinterest Tipps für Anfänger
- Pinterest Keywords finden
- Content Ideen ohne Gesicht
- Faceless YouTube Ideen
- Online Business neben dem Job
- Geld verdienen online nebenbei
- Passives Einkommen aufbauen
- Digitale Produkte erstellen
- Affiliate Marketing für Anfänger
- KDP Bücher erstellen
Wie viele Boards sind sinnvoll?
Für den Anfang reichen fünf bis zehn. Lieber wenige Boards mit Inhalt als viele leere. Ein leeres Board bringt nichts, denn es gibt Pinterest kein Signal, wofür dein Konto steht. Wenn du merkst, dass ein Board keinen Inhalt bekommt, fülle es mit deinen Pins oder archiviere es.
Pins richtig einsortieren
- Jeder Pin gehört zuerst in das Board, das thematisch am besten passt.
- Danach kannst du ihn in ein oder zwei verwandte Boards speichern.
- Ein Pin gehört nicht in ein Board, nur weil es gerade Platz hat.
Die monatliche Prüfroutine
- Welche Boards haben Pins, welche sind leer?
- Passen Name und Beschreibung noch zu den Inhalten?
- Gibt es Boards, die sich zusammenlegen lassen?
- Stehen die wichtigsten Boards ganz oben?
- Stimmen die Links der Pins noch?
Typische Fehler
- Zu kreative Namen ohne Suchbegriff.
- Zu viele Boards zu ähnlichen Themen.
- Leere Boards.
- Beschreibungen mit reinen Schlagwörtern.
Fazit
Gute Boards sind kein Design-Projekt, sondern Ordnung mit Suchbegriffen. Wer das sauber aufsetzt, macht Pinterest die Einordnung leicht.

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