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Die 5 größten Pinterest-Irrtümer, die dich Reichweite kosten

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Ich lese immer wieder Kommentare wie „lohnt sich Pinterest überhaupt noch, ohne große Reichweite?“ oder „muss ich jetzt auch da Videos machen?“. Meistens steckt dahinter kein Pinterest-Problem, sondern ein Instagram-Reflex, der einfach eins zu eins auf eine andere Plattform übertragen wird, ohne zu prüfen, ob er dort überhaupt greift. Diese fünf Irrtümer begegnen mir am häufigsten.

Irrtum 1: Ohne viele Follower geht nichts

Der größte Denkfehler, weil er direkt aus der Instagram-Logik kommt. Bei Pinterest macht Follower-Zahl aber nur einen kleinen Teil der Reichweite aus, der Großteil läuft über thematische Relevanz zur jeweiligen Suchanfrage. Ein Konto mit wenigen Followern kann trotzdem richtig gut laufen, solange die Pins auf die passenden Suchbegriffe optimiert sind.

Irrtum 2: Video-Content ist Pflicht

Pinterest hat mit sogenannten Idea Pins ein eigenes Videoformat, ähnlich den Instagram Reels, und ja, es gab eine Phase, in der Video dort besonders stark gepusht wurde. Viele schließen daraus, ohne Video gehe heute nichts mehr. In meiner Erfahrung sind klassische, statische Bild-Pins für den Aufbau von Traffic auf einen eigenen Blog weiterhin die zuverlässigere und vor allem deutlich schneller produzierte Wahl. Video kann ein zusätzlicher Baustein sein. Pflicht ist es nicht.

Irrtum 3: Mehr Pinnwände bringen automatisch mehr Reichweite

Viele legen wahllos dutzende Pinnwände an, in der Annahme, das würde die Sichtbarkeit erhöhen. Tatsächlich zählt nicht die Menge, sondern die thematische Klarheit. Zehn gut strukturierte Pinnwände zu deinen Hauptkeywords bringen mehr als dreißig wahllos angelegte. Erst wenn ein Thema wirklich breit ist, macht eine größere Anzahl an Pinnwänden überhaupt Sinn.

Irrtum 4: Ein Pin auf möglichst vielen Pinnwänden verteilen bringt mehr Reichweite

Früher wurde tatsächlich empfohlen, denselben Pin auf zehn bis zwanzig verschiedene Pinnwände zu verteilen. Davon würde ich heute abraten, Pinterest bevorzugt inzwischen frische, einzigartige Inhalte statt wiederholter Muster. Ein Pin gehört auf ein bis maximal zwei Pinnwände, die inhaltlich wirklich am besten passen. Alles andere wirkt eher wie Spam als wie eine durchdachte Strategie.

Irrtum 5: Pinterest ist tot oder nur noch was für alte Nischen

Hält sich hartnäckig, weil Pinterest medial einfach weniger präsent ist als Instagram oder TikTok. Dabei bleibt Pinterest für viele Nischen, von Rezepten über DIY bis zu Finanzthemen, eine der verlässlichsten Trafficquellen überhaupt. Der Unterschied ist nur: Der Aufbau dauert länger und bekommt weniger Aufmerksamkeit in sozialen Medien als ein virales Reel. Das sagt aber nichts über die tatsächliche Wirksamkeit aus.

Fazit

Die meisten Pinterest-Irrtümer entstehen dadurch, dass Logiken von anderen Plattformen unreflektiert übernommen werden. Wer verstanden hat, dass Pinterest im Kern eine Suchmaschine und kein soziales Netzwerk ist, vermeidet die häufigsten Anfängerfehler von ganz allein.

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Kommentare

2 Kommentare zu „Die 5 größten Pinterest-Irrtümer, die dich Reichweite kosten“

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