Am Anfang eines Pinterest-Kontos passieren fast immer dieselben Fehler. Die gute Nachricht: Kennt man sie einmal, lassen sie sich alle leicht vermeiden.
Fehler 1: Nach 20 Pins aufhören
Viele erstellen zu einem Blogartikel eine Handvoll Pins und warten dann ab. Diese ersten 20 Pins sind aber nur der Startpunkt, sie helfen Pinterest dabei, das eigene Thema einzuordnen. Der eigentliche Prozess beginnt erst danach: beobachten, was funktioniert, und gezielt mehr davon produzieren. Wer nach der ersten Runde stehen bleibt, gibt genau in dem Moment auf, in dem es interessant werden würde.
Fehler 2: Denselben Pin auf zu viele Pinnwände verteilen
Früher galt die Empfehlung, einen Pin auf zehn bis zwanzig verschiedene Pinnwände zu verteilen. Das bewertet Pinterest inzwischen negativ, da frische, einzigartige Inhalte bevorzugt werden. Ein Pin gehört heute auf maximal ein bis zwei thematisch passende Pinnwände.
Fehler 3: Zu viele neue Pinnwände auf einmal anlegen
Zehn neue Pinnwände an einem Tag zu erstellen und sofort zu befüllen, kann als verdächtiges, spamartiges Verhalten eingestuft werden. Sinnvoller ist es, das Anlegen und Befüllen der Pinnwände über mehrere Tage zu verteilen.
Fehler 4: Bilder verwenden, die schon tausendfach im Umlauf sind
Kostenlose Stockfoto-Datenbanken werden extrem häufig genutzt, entsprechend oft tauchen dieselben Bilder auf unzähligen anderen Pins auf. Pinterest bevorzugt aber neue, einzigartige Inhalte und spielt bereits vielfach verwendete Bilder schlechter aus. KI-generierte Bilder sind in der Regel einzigartig und umgehen dieses Problem praktisch vollständig.
Fehler 5: Idea Pins und Collagen für unverzichtbar halten
Idea Pins, das Pinterest-Pendant zu Instagram Reels, und die neuere Collagen-Funktion erlauben lange Zeit keinen oder nur eingeschränkt einen ausgehenden Link zur eigenen Website. Für alle, die gezielt Traffic auf einen Blog lenken wollen, bringen beide Formate aktuell wenig Mehrwert, klassische Bild-Pins bleiben die verlässlichere Wahl.
Fehler 6: Reines Textbild ohne thematisch passendes Motiv
Pinterest kann Bildinhalte automatisch auslesen und erkennt, ob ein Bild zum begleitenden Text passt. Ein Pin mit gutem Text, aber ohne passendes oder mit völlig unpassendem Bild, wird spürbar schlechter platziert. Das Bild sollte das Thema auch visuell erkennbar transportieren.
Fazit
Die meisten Anfängerfehler entstehen nicht aus Unwissen über Pinterest, sondern aus übernommenen Gewohnheiten anderer Plattformen oder schlicht zu früher Ungeduld. Wer diese sechs Punkte im Hinterkopf behält, spart sich die typische Lernkurve der ersten Monate.