Ein leerer Kalender fühlt sich schwerer an als ein voller. Aber ein Monatsplan ist eigentlich nur eine Liste von Fragen, die du beantwortest. Hier bekommst du einen fertigen Plan mit zwölf Beiträgen für eine Beispielnische, eine Tabelle zum Nachbauen und eine Methode, aus einem Thema mehrere Inhalte zu machen.
Schritt 1: Vier Themensäulen festlegen
Gib jeder Woche ein Thema. So wiederholst du dich nicht, und deine Beiträge greifen ineinander. Beispiel für eine Nische „Pinterest für Anfängerinnen“:
- Woche 1: Grundlagen und Einrichtung.
- Woche 2: Keywords und Titel.
- Woche 3: Design und Pins.
- Woche 4: Auswertung und Fehler.
Vier Themen sind genug, mehr Vielfalt braucht ein Monat nicht.
Schritt 2: Der Plan mit zwölf Beiträgen
Drei Beiträge pro Woche: Montag Tipp, Mittwoch Einblick, Freitag Liste.
- Woche 1: Tipp „Wozu ein Business-Konto?“, Einblick „Mein erstes Board“, Liste „5 Dinge im Profil“.
- Woche 2: Tipp „Wie du Suchbegriffe findest“, Einblick „Meine Suchvorschläge“, Liste „7 Titelformeln“.
- Woche 3: Tipp „Text auf Pins“, Einblick „Vorher und Nachher eines Pins“, Liste „5 Fehler beim Design“.
- Woche 4: Tipp „Was Zahlen zeigen“, Einblick „Was ich diesen Monat gelernt habe“, Liste „3 Dinge, die ich nächsten Monat ändere“.
Schritt 3: Themen sammeln
Schreib zwölf Fragen auf, die deine Zielgruppe wirklich stellt. Quellen: Kommentare, Suchvorschläge, Fragen in Foren, Nachrichten an dich. Aus jeder Frage entsteht ein Beitrag.
Schritt 4: Aus einem Thema mehrere Inhalte machen
- Ein Thema, zum Beispiel „Suchbegriffe finden“.
- Daraus ein Blogartikel als ausführliche Version.
- Daraus ein Karussell mit den fünf wichtigsten Punkten.
- Daraus ein Reel mit dem Kernsatz.
- Daraus zwei Pins mit unterschiedlichen Titeln.
So entsteht aus einem Recherche-Abend mehr als ein Beitrag.
Der Batch-Tag
- Stunde 1: Alle Texte für die Woche schreiben.
- Stunde 2: Alle Grafiken in einer Vorlage erstellen.
- Stunde 3: Planen und terminieren.
Eine Tabelle zum Nachbauen
Lege in einer Tabelle diese Spalten an: Datum, Themensäule, Titel, Format, Status, Link. Aktualisiere sie einmal pro Woche.
Wiederverwerten statt neu erfinden
Ein gutes Thema darf nach ein paar Wochen wieder auftauchen, in anderer Form und mit neuem Einstieg. Deine Zielgruppe sieht nicht alles, und was du als bekannt empfindest, ist für andere neu.
Auswertung am Tag 30
- Welche drei Beiträge kamen am besten an?
- Welche Formate haben sich leicht angefühlt?
- Welche Fragen kamen von deiner Zielgruppe?
- Was nehme ich in den nächsten Monat mit?
Es muss nicht perfekt sein
Drei Beiträge pro Woche reichen. Ein Plan, den du halten kannst, ist mehr wert als ein ehrgeiziger, den du nach fünf Tagen aufgibst.
Fazit
Ein 30-Tage-Plan nimmt dir das tägliche Grübeln ab. Du entscheidest einmal, und danach setzt du nur noch um.

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