Bevor du auch nur einen einzigen Pin veröffentlichst, lohnt sich eine saubere Grundeinrichtung deines Profils. Ein Business-Konto ist dabei keine Kür, sondern Voraussetzung für zentrale Funktionen: Analytics, das Cover-Bild, die Trendfunktionen, ohne das Upgrade bleibt vieles einfach gesperrt.
Vom normalen Konto zum Unternehmenskonto
Ein bestehendes, normales Pinterest-Konto lässt sich jederzeit über das Profilmenü in ein Unternehmenskonto umwandeln, meist unter der Option „Upgrade“ oder „In Unternehmenskonto umwandeln“. Im Einrichtungsdialog wählst du eine passende Unternehmensart (zum Beispiel „Content Creator“), trägst deinen gewählten Profilnamen ein und gibst dein Land an. Bei der Frage nach dem Geschäftsziel wählst du sinngemäß „Traffic auf die Website generieren“, auch wenn dein Blog noch gar nicht steht, das lässt sich später jederzeit ergänzen. Vorschläge, direkt Werbeanzeigen zu schalten, kannst du getrost überspringen.
Den richtigen Profilnamen finden
Für den Profilnamen gibt es zwei bewährte Wege. Entweder ein Fantasiename mit erklärendem Zusatz zur eigenen Tätigkeit, oder dein eigener Name plus ein Zusatz, der beschreibt, was du machst. Wichtig ist in beiden Fällen, dass die eigene Tätigkeit im Namen erkennbar wird, das verbessert die Auffindbarkeit deutlich mehr als ein reiner Fantasiename ohne Kontext.
Logo statt Gesicht
Wenn du nicht mit einem eigenen Foto arbeiten möchtest, ist ein einfaches, einprägsames Logo die beste Alternative. Bewährt haben sich reduzierte Designs mit wenig Text und wenigen Elementen, die auch in Schwarz-Weiß und in kleiner Darstellung noch gut lesbar bleiben. Alternativ lassen sich auch KI-generierte Bilder oder lizenzfreie Stockfotos nutzen, kombiniert mit einem einheitlichen, gebrandeten Hintergrund.
Der Beschreibungstext mit Haupt-Keyword
Der Text unter „Über mich“ sollte drei Fragen beantworten: Was hat jemand davon, dir zu folgen? Was lernt man bei dir? Für wen ist dein Angebot gedacht? Entscheidend dabei ist, dass dein wichtigstes Keyword zum eigenen Thema tatsächlich im Beschreibungstext vorkommt, ohne dieses Keyword sinkt deine Auffindbarkeit spürbar. Pinterest begrenzt den Text auf etwa 500 Zeichen, ein sauberer, klarer Satz ist hier wirkungsvoller als eine vollgepackte Aufzählung.
Das Cover-Bild
Das Cover-Bild lässt sich unkompliziert in Canva erstellen, auch mit dem kostenlosen Basis-Account. Eine praktische Größe ist 800 mal 450 Pixel. Inhaltlich sollte das Bild idealerweise schon andeuten, dass es bei dir ein kostenloses Angebot gibt, etwa in Form eines Mockups mit Handy- oder Computerdarstellung. Nach der Fertigstellung lässt sich das Bild direkt über das Bearbeiten-Symbol im Profil hochladen.
Fazit
Ein sauber eingerichtetes Business-Profil ist die Grundlage für alles Weitere. Wer hier fünfzehn Minuten investiert, erspart sich später jede Menge kleine Korrekturen und legt gleichzeitig den Grundstein für ein Profil, das auch ganz ohne Gesicht sofort professionell wirkt.