Ein gutes Buch, das niemand findet, verkauft sich nicht. Bei KDP entscheiden Keywords und Kategorien maßgeblich darüber, ob dein Buch überhaupt sichtbar wird.
Warum Amazon im Kern eine Suchmaschine ist
Genau wie Pinterest oder Google ist auch Amazon in erster Linie eine Suchmaschine, nur eben mit Kaufabsicht statt reiner Informationssuche. Wer hier gefunden werden will, muss die Sprache der Suchenden treffen, nicht die eigene Wunschformulierung.
Die sieben Keyword-Felder bei KDP
Beim Veröffentlichen lassen sich bis zu sieben Suchbegriffe oder kurze Phrasen hinterlegen. Diese sollten reale Suchanfragen widerspiegeln, keine Wiederholung des Buchtitels und keine Konkurrenzmarken oder -titel, da das gegen die Richtlinien verstößt.
Wie man passende Keywords findet
Die Amazon-Suchleiste selbst liefert über die automatische Vervollständigung erste Hinweise. Auch ein Blick auf die „Kunden, die diesen Artikel gekauft haben“-Bereiche ähnlicher Bücher zeigt verwandte Suchbegriffe. Wichtig ist, konkrete Formulierungen zu testen, nicht nur naheliegende Einzelwörter.
Die richtige Kategorie wählen
Amazon erlaubt die Zuordnung zu zwei Hauptkategorien direkt beim Veröffentlichen, weitere lassen sich über den Support nachträglich beantragen. Eine kleinere, spezifischere Kategorie erhöht oft die Chance, in den Bestsellerlisten sichtbar zu werden, verglichen mit einer riesigen Hauptkategorie mit tausenden Konkurrenzbüchern.
Der Titel als heimliches Keyword-Feld
Neben dem eigentlichen Titel lässt sich ein Untertitel ergänzen, der zusätzliche Suchbegriffe unterbringen kann, ohne den Haupttitel zu überladen. Zum Beispiel „Mein Dankbarkeitsjournal: Tägliche Reflexion für mehr Achtsamkeit und innere Ruhe“.
Fazit
Keywords und Kategorien sind kein einmaliges Pflichtfeld beim Hochladen, sondern der entscheidende Hebel dafür, ob dein Buch überhaupt gefunden wird. Wer hier Zeit investiert, statt die Felder nur schnell auszufüllen, hat einen echten Vorteil gegenüber der Konkurrenz.