Faceless Makerspace

Magic Email System vorgestellt: Schreibt eine KI wirklich deine Verkaufs-Mails?

Du hast eine Liste. Und du benutzt sie nicht. Nicht, weil du faul bist, sondern weil der Cursor im Betreff-Feld blinkt, du „Kurze Frage an dich“ tippst, wieder löschst, und beim nächsten Launch derselbe Plan steht wie beim letzten: einfach viel posten.

Magic Email System verspricht, aus der Beschreibung deines Angebots eine komplette Sieben-Mail-Serie zu bauen, mit Betreffzeilen, Geschichten, Preis und fertigem Sende-Fahrplan.

Was Magic Email System eigentlich ist

Magic Email System ist ein in Claude installierbarer Skill, der aus der Beschreibung deines Angebots eine vollständige Verkaufs-Mail-Serie schreibt. Du fütterst den Skill mit deinem Angebot, wer es liest und wann der Verkauf endet, und bekommst sieben fertige Mails zurück, von Montag bis Freitag, zum Reinkopieren in dein E-Mail-Tool.

Wie der Ablauf konkret abläuft

Laut Anbieter läuft der Prozess in vier Schritten:

  • Du beschreibst dein Angebot in drei Fragengruppen: Produkt, Leser, Deadline. Hast du schon eine Verkaufsseite, liest der Skill sie zuerst ein und fragt nur noch die Lücken ab.
  • Die KI baut die Serie: sieben Mails mit fester Aufgabe pro Mail, keine davon austauschbar.
  • Du prüfst das Ergebnis.
  • Du sendest, mit fertigem Fahrplan, welche Mail an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit.

Was du dafür nicht mehr brauchst:

  • Ein leeres Dokument, vor dem du sitzt
  • Rätselraten beim Timing der einzelnen Mails
  • Eine Mindestlistengröße, die Architektur bleibt bei 400 wie bei 40.000 Adressen gleich
  • Ein bestimmtes E-Mail-Tool, es läuft laut Anbieter mit ActiveCampaign, Klaviyo, Brevo, Mailchimp und Quentn

Die sieben Mails im Einzelnen

Der Anbieter beschreibt eine feste Dramaturgie über die Woche: Montag ein Aufwärmer, der noch nichts verkauft, sondern eine offene Frage stehen lässt. Dienstag das Angebot zum ersten Mal, mit Geschichte und einem eigenen benannten Begriff. Mittwoch eine echte Kostprobe, bei der der Verkaufs-Hinweis bewusst nur im P. S. steht. Donnerstag ein zweiter Blickwinkel auf denselben Nutzen, abends eine kurze Vorwarnung. Freitag die „Last Chance“-Mail mit Bullet-Punkten und Garantie, und wenige Stunden später ein letzter, sehr kurzer Erinnerungs-Impuls.

Was im Preis enthalten ist

Enthalten sind laut Anbieter:

  • Der Skill, der aus deinem Angebot die komplette Sieben-Mail-Serie baut
  • Ein Intake-Prozess, der bestehende Verkaufsseiten mit einliest
  • Ein Story-Werkzeug, aus dem die Geschichten für die Mails stammen
  • Ein fertiger Sende-Fahrplan mit Tag und Uhrzeit pro Mail

Auch hier steht Tommy dahinter, mit demselben angegebenen Track Record wie bei den anderen Magic-Werkzeugen. Sein Argument für dieses Tool: Die Angst zu nerven koste am Ende mehr Umsatz als jede Abmeldung.

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Für wen sich das eignet

Sinnvoll ist Magic Email System für alle, die bereits eine E-Mail-Liste haben, egal wie groß, aber selten oder nie verkaufend an sie schreiben. Weniger sinnvoll ist es, wenn du noch gar keine Liste aufbaust, dafür braucht es erst einmal Leser, die man anschreiben kann.

Mein Fazit

Magic Email System setzt an einem sehr verbreiteten Punkt an: eine Liste zu haben und sie aus Unsicherheit nicht zu nutzen. Ob die Mails bei deiner Zielgruppe wirklich so funktionieren wie beschrieben, lässt sich am ehesten am eigenen Angebot testen, mit 14 Tagen Geld-zurück-Garantie.

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